Max Schradin ist ein deutscher Fernsehmoderator, Livestreamer und Amateur-Schiedsrichter aus Frankfurt am Main, geboren am 12. April 1978. Bekannt wurde er in den frühen 2000er-Jahren durch seine Gewinnspiel-Moderationen beim mittlerweile eingestellten Sender 9Live, bevor er sich zwei Dekaden später als einer der gefragtesten Twitch-Streamer der deutschen Community-Szene neu erfand. Zwischen TV-Nostalgie und moderner Streaming-Kultur liegt eine Karriere, die kaum ein zweites deutsches Medienschaffen so nahtlos verbindet.

Wer ist Max Schradin? Die Fakten im Überblick

Wer sich mit der Person hinter dem Namen beschäftigt, stößt schnell auf eine ungewöhnlich breite Vita zwischen Bildschirm und Rasen.

KategorieAngabe
Geburtsdatum12. April 1978
GeburtsortFrankfurt am Main
BerufTV-Moderator, Livestreamer, Amateur-Schiedsrichter
Bekannt durchGewinnspielsendungen bei 9Live
Twitch-Kanal„Schradin“
YouTube-KanalMAXIMALSCHRADIN
Instagram@maximal_schradin

Vom Frankfurter Jungen zum Fernsehgesicht

Die mediale Laufbahn begann nicht auf großen Bühnen, sondern in den Kulissen des Boulevardformats Arabella, wo er nach der Schulzeit ein Praktikum absolvierte. Von dort aus führte der Weg direkt vor die Kamera: Erste Moderationsjobs bei Shopping- und Quizformaten wie Sonnenklar.TV brachten ihm das nötige Rüstzeug für das, was folgen sollte.

Der Sprung ins Live-Fernsehen

Anfang der 2000er sicherte er sich Moderationsrollen bei Formaten wie „Quizzo“ und „Alles auf Rot“ – Sendungen, die zeigen, wie früh er im hektischen Live-TV-Geschäft Fuß fasste.

Die 9Live-Ära: Kultstatus durch Gewinnspiele

Richtig bekannt wurde Max Schradin durch seine Auftritte bei 9Live, dem Sender, der mit Call-in-Gewinnspielen ganze Nächte füllte. Bis zur Einstellung des Programms 2011 moderierte er zahlreiche dieser Formate – oft chaotisch, immer live, und genau deshalb bis heute als Ausschnitte auf YouTube im Umlauf.

Warum diese Clips bis heute kursieren

Die unkontrollierten, teils skurrilen Momente aus dieser Zeit haben ihm einen anhaltenden Kultstatus verschafft, der lange nach dem Sendeschluss von 9Live weiterlebt und ihn bei einer jüngeren Zielgruppe erneut bekannt gemacht hat.

Die zweite Karriere: Vom Bildschirm auf Twitch

Seit Mai 2021 streamt er unter dem Namen „Schradin“ auf Twitch – zunächst als Gast bei Kollegen, inzwischen mit eigenem, fest etabliertem Kanal. IRL-Formate, Reaktionsvideos und Kooperationen mit anderen Streamern prägen sein Programm.

Reichweite über mehrere Plattformen

Auf YouTube läuft der Kanal MAXIMALSCHRADIN mit rund 192.000 Abonnenten, hier dominieren Reaktionsformate wie „Schradin Reaction“ zu viralen Clips. Auf Instagram folgen ihm als @maximal_schradin mehrere Hunderttausend Menschen, dort tritt er als „Entertainer, Streamer, Moderator“ auf. Ergänzt wird das Angebot durch den Podcast @desisses.show.

Im Sommer 2025 organisierte er erstmals eine eigene Streamer-Tour: Vom 28. bis 31. August reiste eine Gruppe deutscher Twitch-Persönlichkeiten durch Polen – zuvor war er stets nur Gast bei Touren anderer gewesen. Ausgerechnet beim geplanten Abschluss auf einem Schiff kam er zu spät und verpasste die eigene Finalfeier.

Pfeifen statt Moderieren: Das zweite Standbein als Schiedsrichter

Parallel zur Medienkarriere verfolgt er seit 2021 eine ungewöhnliche Nebenbeschäftigung im Amateurfußball. Als Schiedsrichter leitete er im August 2022 ein Freundschaftsspiel zwischen den Streamern Trymacs und Knossi und am 12. Juli 2023 eine weitere Partie zwischen Trymacs und EliasN97 – Auftritte, die seine Bekanntheit in der Streaming-Szene zusätzlich verstärkten.

Reality-TV-Comeback bei Big Brother

2025 kehrte er noch einmal ins klassische Fernsehformat zurück: Bei „Big Brother: Knossi Edition 3″ belegte er am Ende den zweiten Platz, nachdem er zuvor zweimal nominiert worden war.

Kontroversen: Vorwürfe ohne Klärung

Im Mai 2025 erhob die Streamerin Exsl95 öffentlich schwere Vorwürfe gegen ihn. Schradin wies die Anschuldigungen öffentlich zurück und betonte, sein Privatleben gehe niemanden etwas an. Belegt oder juristisch aufgearbeitet wurde der Fall bislang nicht – es bleibt eine offene Aussage-gegen-Aussage-Situation, die in der Community weiterhin diskutiert wird.

Was macht Max Schradin heute?

Aktuell liegt der Fokus klar auf Twitch und YouTube: Reaktionsformate, IRL-Content und Kooperationen mit Streamern wie Monte oder Zaqrbex bestimmen den Alltag. Die Schiedsrichter-Einsätze laufen weiter, ebenso der Podcast. Aus dem einstigen Nachtprogramm-Gesicht ist damit eine feste Größe der deutschen Streaming-Landschaft geworden.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie alt ist Max Schradin?

Max Schradin wurde am 12. April 1978 in Frankfurt am Main geboren und ist damit Mitte 40.

Wie wurde Max Schradin bekannt?

Er wurde durch seine Moderation von Gewinnspielsendungen beim Sender 9Live in den 2000er-Jahren bundesweit bekannt, bevor er sich als Twitch-Streamer neu positionierte.

Was macht Max Schradin heute beruflich?

Er betreibt einen eigenen Twitch-Kanal, einen YouTube-Kanal mit Reaktionsvideos, einen Podcast und arbeitet zusätzlich als Amateur-Schiedsrichter im Fußball.

Auf welchen Plattformen ist Max Schradin aktiv?

Er ist auf Twitch als „Schradin“, auf YouTube als MAXIMALSCHRADIN und auf Instagram unter @maximal_schradin vertreten.

Mehr lesen: Monika Littbarski